Zum Inhalt springen

Bikepacking · Tirol, Graubünden & Lombardei · 5 Etappen

Bett

Zwischen Almdudler, Rivella und Lemonsoda: Murnau – Lago Maggiore

Fünf Tage, vier Länder, drei Limonaden: mit dem Gravelbike von Murnau entlang eines Abschnitts der Via Claudia Augusta, durchs Engadin und das Val Mora bis an den Lago Maggiore – nicht auf dem direkten Weg.

Unterwegs im

Gravelweg am Lago Bianco auf dem Berninapass

In Österreich trinke ich Almdudler, in der Schweiz Rivella, in Italien Lemonsoda – wo ich gerade bin, verrät mir jede Pause. Fünf Tage lang fahre ich mit dem Gravelbike von Murnau an den Lago Maggiore: über den Fernpass, durchs Engadin und ins Val Mora, das Tal, um das herum ich diese ganze Tour geplant habe. Der direkte Weg ist das nicht. Aber jeder Umweg ist es wert. Die Route: Murnau – Nassereith – S-charl – Berninapass – Valle Spluga – Lago Maggiore.

Breiter Radweg durch grüne Wiesen bei Murnau, dahinter das Wettersteingebirge

Tag 1: Schreckmoment in Oberau, Premium-Gravel zum Fernpass

Eigentlich soll es in Garmisch losgehen. Aber im Zug ist es so heiß, dass ich nur noch raus will – also steige ich schon in Murnau aus. Die beste Entscheidung des Tages: Der Radweg zwischen Eschenlohe und Garmisch ist ein Traum, das Wettersteingebirge immer im Blick.

Nach gerade einmal zehn Kilometern fängt die Schaltung an zu zicken. In Oberau rolle ich zu Radsport Burda, und die Leute dort sind großartig: Sie finden heraus, dass der Spacer in der Kassette falsch sitzt und die Kassette deshalb locker ist, und stellen im Handumdrehen alles neu ein. Tja – wer sein Rad vor der Abfahrt nicht checkt, braucht eben gleich am ersten Morgen einen Radladen. Dabei zeigt sich, dass das Schaltauge schon leicht verbogen ist. Kurz schießt mir das Adrenalin hoch – Tag eins, Kilometer zehn, und jetzt das? Notiz an mich selbst: Ab sofort fährt immer ein Ersatz-Schaltauge mit. Noch am selben Abend bestelle ich eins vom Hotel aus, damit es zur nächsten Tour zu Hause bereitliegt. Und die beste Nachricht: Es bleibt die einzige Panne der ganzen Reise.

Gravelweg durch das steinerne Torhaus mit Turm und grün-weiß gestreiften Türen

Ab jetzt wird es richtig gut. Von Garmisch geht es über Ehrwald zum Fernpass, und hinauf rolle ich über Premium-Gravel, ganz ehrlich. Unterwegs treffe ich ein Paar aus New York, das extra hergekommen ist, um eine ähnliche Tour zu fahren. Da merke ich mal wieder, was für ein Glück wir haben, in dieser schönen Ecke der Welt zu leben. Am Abend wartet in Nassereith das Sterzinger Posthotel, die schickste Unterkunft der ganzen Tour. Das Rad bekommt einen eigenen Raum, ich mein erstes Almdudler.

Tag 2: 39,5 Grad, Rivella und ein Dorf am Ende des Tals

Tag zwei ist ein Kilometertag, und die Via Claudia Augusta ist dafür wie gemacht. Meine Getränkewahl in Österreich ist schnell erklärt: bei jeder Pause Almdudler. Ausnahmslos. Allein bin ich hier nicht: Es sind einige Radreisende unterwegs, bis die Via Claudia Augusta Richtung Reschenpass abbiegt und ich weiter ins Engadin fahre.

Bepacktes Gravelbike vor dem Wandbild „Via Claudia Augusta“

Im Engadin wird es endlich wieder schottrig. Der Weg zieht sich durch lichten Kiefernwald, und zwischen den Stämmen blitzen die ersten felsigen Gipfel hervor.

Gravelweg durch lichten Kiefernwald im Engadin

Gravelbike liegt auf einer hellen Gravelstraße zwischen Fichten, dahinter Berggipfel

Dazu diese Hitze. Irgendwann zeigt mein Radcomputer 39,5 Grad an, und ich frage mich, ob ich mich aus Versehen für eine Wüstendurchquerung angemeldet habe. Beim Supermarkt-Stopp in der Schweiz ist Zeit für den ersten Getränkewechsel: Rivella, dazu eine Cola und ein Eis, direkt auf dem Asphalt vor dem Laden. Glamourös ist anders, aber in dem Moment ist es perfekt.

Rivella, Coca-Cola und ein Mövenpick-Eis auf dem Asphalt

Radcomputer zeigt 39,5 Grad

Mitten in Scuol, bei knapp 40 Grad, treffe ich zufällig einen alten Bekannten aus meiner Studienzeit. Auch er ist gerade mit dem Rad auf Bikepacking-Tour. Die Welt ist eben ein Dorf.

Ein letzter Anstieg noch, hinauf nach S-charl, einem winzigen Dorf versteckt ganz hinten im Tal. Das letzte Stück wird noch mal eine ordentliche Plackerei. Oben wartet eine Überraschung: Zufällig ist gerade Handwerkermarkt. Ich gönne mir ein kleines Armband – mehr Zusatzgewicht bekommt mein Rad nicht. Den Rest des Nachmittags verbringe ich auf dem Balkon des Gasthauses Mayor, das Gesicht in der Sonne, die Beine hochgelegt. Mehr braucht es nicht.

Das Gasthaus in S-charl mit Holzfassade und Sonnenschirmen vor felsigen Bergen

Kreidetafel mit „Bainvgnü S-charl“ am Eingang der Ustaria

Tag 3: Königsetappe durchs Val Mora

Heute kommt die Etappe, um die herum ich diese ganze Tour geplant habe: das Val Mora, ein echtes Gravelparadies. Die Vorfreude ist riesig. Früh am Morgen fülle ich am Dorfbrunnen die Flaschen auf, und los geht's.

Morgens am Dorfbrunnen in S-charl, das Rad lehnt am Trog

Der Tag beginnt allerdings nicht mit Fahren, sondern mit Schieben. In der Morgensonne geht es über Alpwiesen hinauf zum Pass da Costainas auf 2251 Metern, und ein gutes Stück davon laufe ich neben dem Rad her. Auf der anderen Seite wird es nicht besser: Der erste Teil der Abfahrt ist so steil, dass ich auch bergab eine ganze Weile schiebe. Gravelbike-Wandern sozusagen. Erst danach rolle ich ins Val Müstair hinunter und über Döss Radond weiter ins Val Mora.

Gravelbike unter einem Wegweiser auf einer Alpwiese in der Morgensonne

Schmaler Pfad über eine Weide zwischen Holzpfosten

Und dann liegt es vor mir. Ein weites, wildes Tal, der Gravelweg schlängelt sich zwischen Lärchen hindurch, darüber leuchten helle Kalkgipfel. Spätestens jetzt weiß ich wieder, warum ich die ganze Tour um dieses Tal herum gebaut habe. Das erste Highlight des Tages, und was für eins.

Gravelstraße windet sich durch Lärchen ins Val Mora, dahinter helle Kalkgipfel

Gravelweg durch die weite Wiesenlandschaft im Val Mora

Im Talboden grasen Pferde, und an einem Wegweiser steht „Strada del vino e del sale“ – hier war man mit Wein und Salz unterwegs, lange bevor jemand an Gravelbikes gedacht hat.

Pferde grasen neben dem Gravelweg im Talboden

Wegweiser „Strada del vino e del sale“

Natürlich nicht ohne Umweg – das ist schließlich das Motto dieser Tour. Ich verpasse den Abzweig nach links und fahre fröhlich weiter bis zur Alp Mora, bis mein Radcomputer nur noch trocken „Off Course“ meldet. Ein Stück darf ich schieben. Falls du meinem Track folgst: Schau hier lieber zweimal hin.

Radcomputer meldet „Off Course“ auf einem Wiesenpfad

Blick über ein Hochtal auf vergletscherte Gipfel

Was dann bis Livigno kommt, verlangt mir alles ab, was ich an Fahrtechnik habe: Singletrail, und mit Gravelbike und Taschen ist das ehrlich gesagt grenzwertig. Aber hey. Ein paar Mal stelle ich meine Routenwahl infrage – und kurz auch mein ganzes Leben.

Nach dem Singletrail-Stück gibt es ein Sandwich, und selten habe ich mich so über ein Sandwich gefreut. Frisch gestärkt geht es den Passo d'Alpisella hinauf, über Geröll und Gravel, und auf der anderen Seite hinunter nach Livigno.

Sandwich in der Hand, im Hintergrund Picknickplätze am Seeufer

Carla mit rotem Helm und Sonnenbrille vor einem Geröllhang

Ich gebe zu: Ich bin ziemlich erleichtert, als ich heil in Livigno ankomme. Gegen drei sitze ich dort, vor mir ein Espresso und meine erste Lemonsoda, und werfe einen Blick auf den Radcomputer. Moment. So wenige Kilometer, nach so vielen Stunden? Da dämmert es mir: So viel Gravel am Stück kostet Zeit, und meine Planung war, sagen wir, ambitioniert.

Espresso, Lemonsoda und ein Glas Wasser auf einem Terrassentisch in Livigno

Zwei Pässe fehlen noch, diesmal auf Asphalt. Die Forcola di Livigno bringt mich auf 2315 Meter, mit Blick auf die Gletscher, und kurz darauf stehe ich am Passo del Bernina auf 2330 Metern, zurück in der Schweiz.

Passschild Forcola di Livigno, 2315 m, vor Gletschern

Gravelbike am Passschild Passo del Bernina

Am Bernina Hospiz komme ich überglücklich an, weil dieser Tag einfach alles hatte, Traumwetter inklusive – und gleichzeitig bin ich ziemlich durch. Das Abendessen ist köstlich. Fotos davon? Keine. Dafür war ich viel zu hungrig.

Tag 4: Gravel nach St. Moritz, Lemonsoda in Chiavenna

Der Morgen beginnt mit dem nächsten Highlight, praktisch direkt vor der Haustür: der Gravelabfahrt vom Berninapass hinunter nach St. Moritz, vorbei am Lago Bianco. Das macht so viel Spaß, dass ich die ganze Zeit grinsen muss. Nur einmal bremse ich ab, um eine Kuhherde mit Kälbern in großem Bogen zu umfahren.

Das Ospizio Bernina am frühen Morgen

In St. Moritz steht der nächste Supermarkt-Stopp an. Danach verliere ich mich zwischen St. Moritz und dem Malojapass auf der Suche nach den Radwegen, vor allem rund um Silvaplana finde ich den Radweg einfach nicht. Mal bin ich eher auf einem Wanderweg unterwegs, mal weiß ich nicht so recht, wo es langgeht – entweder ist die Beschilderung schlecht oder ich bin einfach blind. Erst für die Abfahrt vom Malojapass bin ich wieder da, wo ich hinwollte.

Olympische Flagge und Schweizer Flagge in St. Moritz

Im Speedy-Gonzales-Tempo geht es durchs Bergell hinunter nach Italien, und in Chiavenna gibt es Mittagessen. Mit Lemonsoda, natürlich. Köstlich.

Zwei rosa Fahrradfiguren vor grünen Bergen

Eine Dose Lemonsoda und ein Glas auf dem Mittagstisch

Der erste Teil des Anstiegs zum Splügenpass ist in Ordnung, aber kein Highlight: Asphalt und ziemlich viele Autos. Zum Glück gibt es in Campodolcino eine Bäckerei, die sich – passender geht es kaum – „la dolce vita“ nennt.

Aufsteller „la dolce vita – Panetteria, Pasticceria, Alimentari“ neben dem Lenker

Lemonsoda und süßes Gebäck auf einem Holztisch

Lange hält das süße Leben nicht. Bis Madesimo klettere ich die Splügenstraße hinauf, dann wartet das nächste Navigationsabenteuer: Die letzten vier Kilometer bis Andossi schiebe ich mein Rad einen Wanderweg hinauf. Eine sehr fragwürdige Routenwahl. Ob hier schon jemals ein Bikepacker war? Ich wage es zu bezweifeln. La dolce vita eben.

Chipstüte auf der Lenkertasche, dahinter ein schmaler Wiesenpfad

Vor dem Rifugio Teggiate stehe ich erst etwas ratlos: Bin ich hier überhaupt richtig? Von außen wirkt es eher unscheinbar. Drinnen ist dann alles bestens: ein Zimmer ganz aus Holz, unglaublich freundliche Gastgeber, hausgemachtes Essen und am nächsten Morgen ein Frühstück, das keine Wünsche offenlässt. Klare Empfehlung.

Rifugio Teggiate mit Terrasse und Sonnenschirmen

Tag 5: Splügen, San Bernardino und ein zäher Ritt an den See

Am letzten Morgen macht der Splügenpass alles wieder gut. Die letzten Kilometer hinauf gehören zu den schönsten der ganzen Tour: Es ist früh, und ich habe die Straße ganz für mich allein. Kehre um Kehre schraubt sie sich nach oben, an der 43. halte ich kurz an und genieße die Ruhe.

Gravelbike an der Kehre Nummer 43 der Splügenpassstraße

Passstraße schlängelt sich durch grüne Hänge zum Splügenpass

Oben bin ich zurück in der Schweiz, und im Dorf Splügen heißt es wieder: Rivella.

Eine Flasche Rivella in der Hand, dahinter ein Bergdorf

Direkt danach wartet der San Bernardino, und jetzt melden sich die Beine. Die Höhenmeter der letzten Tage stecken drin, und auf der Straße ist deutlich mehr los als am Splügen. Schön ist er trotzdem: Serpentinen durch grüne Wiesen, oben ein See und der Passstein auf 2066 Metern.

Serpentinen am San Bernardino zwischen grünen Wiesen

Gravelbike am Passstein San Bernardino, 2066 m

Nach der Abfahrt gibt es Picknick auf einer Holzbank, mit Rivella natürlich – die letzte Stärkung, bevor es flach wird.

Picknick auf einer Holzbank: Rivella, Helm und Proviant

Was dann kommt, ist ehrlich gesagt kein Spaß, sondern eine richtig räudige Angelegenheit. Durch die Ebene rund um Bellinzona Richtung Lago Maggiore, bei 38 Grad und mit Gegenwind, Kurbelumdrehung um Kurbelumdrehung. Da hilft auch alles Rivella der Welt nicht mehr. Ausgerechnet der flachste Abschnitt macht diesen Tag zum härtesten der ganzen Tour.

Und dann: Du bist angekommen. Ich bin froh, am See zu sein, und vermisse gleichzeitig schon die Berge. Ein Teil von mir überlegt kurz, einen Ruhetag einzulegen und einfach weiterzufahren. Vielleicht ein anderes Mal. Diesmal werde ich am Lago Maggiore abgeholt, mit fünf Tagen voller Gravel, Pässe und Limonade im Gepäck.

Blick auf den Lago Maggiore mit Palmen im Vordergrund

Gut zu wissen

  • Track: GPX und Komoot-Collection folgen im Val Mora der korrigierten Strecke, ohne meinen Umweg zur Alp Mora. Die letzten vier Kilometer vor Andossi sind weiterhin der Wanderweg, auf dem ich geschoben habe – nicht ideal, aber ich würde ihn wieder so fahren. Zwischen St. Moritz und dem Malojapass, vor allem um Silvaplana, ist der Radweg schwer zu finden: Behalte die Karte im Blick.
  • Zeit: Am Pass da Costainas schiebst du bergauf und im ersten Teil der Abfahrt ein gutes Stück, danach folgt im Val Mora viel Gravel am Stück, und der Singletrail Richtung Livigno ist mit Gravelbike und Taschen grenzwertig. Plane für die Etappe deutlich mehr Zeit ein, als die Kilometer vermuten lassen.
  • Ersatzteile: Pack ein Ersatz-Schaltauge ein. Falls doch etwas ist: Radsport Burda in Oberau kann ich sehr empfehlen.
  • Unterkünfte: Bezahlbare Unterkünfte für Alleinreisende sind nicht immer leicht zu finden. Meine waren das Sterzinger Posthotel in Nassereith, das Gasthaus Mayor in S-charl, das Bernina Hospiz und die Locanda Rifugio Teggiate im Valle Spluga.
  • Hitze: Im Hochsommer kann es auch in den Alpentälern sehr heiß werden, und das flache Stück um Bellinzona zum Lago Maggiore zieht sich bei 38 Grad und Gegenwind.
  • Anreise und Rückweg: Mit dem Zug nach Murnau, zurück z. B. per Zug ab Bellinzona.

Etappen & Unterkünfte

  1. Etappe 1

    Murnau → Nassereith

    71 km · 680 hm

    • Asphalt 59 %
    • Gravel 40 %
    • Naturweg & Trail 1 %

    Sterzinger Posthotel

    Hotel · Nassereith

    Eigener Raum fürs Rad im Haus, auf Radreisende eingestellt. Essen nicht günstig, aber gut – die schickste Unterkunft der Tour.

    • Sicherer Radraum
  2. Etappe 2

    Nassereith → S-charl

    112 km · 1.440 hm

    • Asphalt 74 %
    • Gravel 18 %
    • Naturweg & Trail 5 %
    • Unbekannt 3 %

    Gasthaus Mayor

    Gasthof · S-charl

    Sehr einfach, Einzelzimmer mit eigener Dusche. Das Rad steht sicher in einem Schuppen hinter dem Haus.

    • Sicherer Radraum
  3. Etappe 3

    S-charl → Berninapass

    82 km · 2.290 hm

    • Asphalt 37 %
    • Gravel 51 %
    • Naturweg & Trail 7 %
    • Unbekannt 5 %

    Bernina Hospiz

    Gasthof · Berninapass

    Einzelzimmer, Dusche auf dem Gang. Abschließbarer Raum fürs Rad im Haus, sehr leckeres Abendessen.

    • Sicherer Radraum
  4. Etappe 4

    Berninapass → Valle Spluga

    104 km · 1.770 hm

    • Asphalt 75 %
    • Gravel 18 %
    • Naturweg & Trail 5 %
    • Unbekannt 2 %

    Locanda Rifugio Teggiate

    Gasthof · Valle Spluga

    Holzzimmer, Bad auf dem Gang, das Rad steht im Flur. Hausgemachtes Essen, reichhaltiges Frühstück, sehr freundlich.

  5. Etappe 5

    Valle Spluga → Lago Maggiore

    122 km · 1.270 hm

    • Asphalt 95 %
    • Gravel 3 %
    • Unbekannt 2 %

Route auf Komoot

Externer Inhalt von Komoot

Zum Anzeigen wird eine Verbindung zu Komoot hergestellt und deine IP-Adresse übertragen. Mehr in der Datenschutzerklärung